Motivierendes

Aus einem offenen Brief an die Freunde lebendiger Demokratie

„Liebe Engagierte in allen echter, lebendiger Demokratie zugewandten Gruppen und Parteien. Dies ist eine Aufforderung und eine Ermahnung zur Gemeinsamkeit im Sinne der Sache.

Die demokratische Opposition gegen die Euro-Diktatur braucht unter der gemeinsamen Vision Vielfalt, Breite, Offenheit.
Die Sorge um die Entdemokratisierung, um die Entmündigung der Menschen im Namen einer totalitären Euro-Zone reicht von Links bis Rechts, sie bewegt Menschen, mit gänzlich unterschiedlichen Motivationen und Weltanschauungen.

Trotzdem sind es absolut und insgesamt nur wenige Menschen, die den Marsch in die Diktatur erkannt haben und ihn aufhalten wollen. Diese relativ wenigen Menschen sind das Wählerpotenzial, um das Sie alle und noch einige andere Parteien sich streiten werden.

Weder … noch … haben auch nur den Hauch einer Chance, alleine in die Nähe der 5%-Hürde zu gelangen, geschweige denn sie zu überwinden.

Mir ist klar, dass Sie sich in der aktuellen Situation als Verantwortliche für ihre jeweilige Organisation sehen, dass ihre Organisationen sie bedrängen, sich von den anderen loszusagen, einen jeweils eigenen Weg zu gehen. Das ist normal. So funktionieren Organisationen.

Doch es ist die Verantwortung für die Sache, der Weitblick über das Momentane und Unmittelbare hinaus, um die es jetzt geht.

Ich appelliere daher an Sie: Finden Sie zusammen! Halten Sie zusammen! Hören Sie nicht auf die Einflüsterer und Scharfmacher in ihren Organisationen!
… aber es darf nicht mehr allein [„XYZ“] heißen oder sein, sondern muss Ausdruck der Pluralität unter der gemeinsamen Vision sein: In der Mitgliederschaft, in der Programmatik, in der Führung, in der Kultur.
Legen die [„XYZ“] kein solches Angebot vor, so sind sie schon heute politisch gescheitert, auch wenn ihr Ableben sich noch einige Jahre hinziehen mag.

Schaffen Sie gemeinsam den Gründungsmythos einer echten demokratischen Kraft in diesem Land! Die Aufgabe, die vor Ihnen liegt, ist gewaltig. Deshalb brauchen Sie einander. Und gemeinsam werden Sie Erfolg haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Bernhard Seitz“ vom ADD

Weihnachtsgrüße 2012 von
Zukunft4Deutschland.wordpress.com und TV-Orange.de:

„So erhält jeder Morgen seinen schicksalhaften Tiefschlag gegen Abend, durch die Summe des Geschehenen und es fällt schon schwer, für sich und mit sich etwas Sinnvolles anzufangen. An solchen Abenden fallen mir die Wort des Schriftstellers Unger ein:
Jeden Morgen, wenn wir zur Arbeit fahren, wird eine neue Seite ins Geschichtsbuch geschrieben. Wer schreibt sie?
Geschieht Geschichte mit uns? Oder machen wir unsere Geschichte?“
Wolfgang Theophil

„Es gilt mit dem Vorurteil aufzuräumen, Netzwerk-Arbeit wäre so etwas wie eine Freizeitbeschäftigung. Viele, die sich in Netzwerken tagtäglich miteinander austauschen, trennen nicht mehr zwischen Beruf und Freizeit. Ihr Anliegen ist die Veränderung der bestehenden Zustände in Richtung einer besseren Welt. Dazu nehmen sie verschiedene Opfer auf sich, dafür werden sie von Partnern, Freunden und anderen unterstützt.
Denn wenn alle der Logik der von einer Wirtschaftselite aufgezwungenen Knappheit folgend, ihre Zeit mit der Sicherung ihres Lebensunterhaltes verbringen, wer soll sich dann für die Änderung der Zustände einsetzen? Daher gehen in Zeiten wie diesen die Kunst der Netzwerk-Arbeit mit der Kunst des Überlebens, nämlich mit wenig finanziellen Mitteln durchs Leben zu kommen, meist Hand in Hand.

Menschen, die so leben, verbringen etwa ihre Zeit in Bewegungen, unterstützen Projekte, oder erstellen Informationen für andere. Dass sie oft kein leichtes Leben haben, wissen wir von vielen Berichten. Und doch harren sie aus, weil es für sie keine Alternative gibt, auf die sie am Ende ihres Lebens mit Freude zurückblicken könnten.
Dazu wissen sie zu viel. Dazu hat die Angst zu wenig Macht über sie.

So wurde wiederholt festgestellt, dass die maximale Größe eines funktionierenden Netzwerkes ca. 150 Individuen umfasst. Bei mehr Netzwerkmitgliedern wird die Kommunikation untereinander chaotisch.

Dachte man früher, dass eine Gruppe direkte Face-to-Face Beziehung, regelmäßige Treffen und klare Regeln verlangt, so zeigt sich heute, dass Gruppen auch ohne diese Form von Begegnung und Präsenz funktionieren.“
aus „Dare to share/Wage zu teilen: Wie Teilen unser Weltbild verändert“ von Thomas Weis und Thorsten Wiesmann, theintelligence.de

Kommentar dazu von Tomahawk:
„Wie absurd es doch eigentlich ist: wenn auf einer einsamen Insel 10 Personen stranden würden, sie sich in 2 Gruppen aufteilen würden: eine Gruppe beschafft Nahrung, die andere Wasser. Alle haben den ganzen Tag zu arbeiten, um überleben zu können. Nun kommt einer der Wasser-Crew auf die Idee, einen Bach anzulegen. Mit einem Schlag sind 5 Vollzeitbeschäftigte arbeitslos. Niemand würde auf die Idee kommen, denen keine Nahrung mehr zu geben, weil sie ja nicht mehr arbeiten. Genauso wenig würden die ehemaligen Wasserholer nicht den ganzen Tag am Strand abhängen, sondern sie würden bei der Nahrungsbeschaffung helfen. Aus diesem kollektiven Bewußtsein eine Halbierung der Arbeitszeit für alle resultiert bei gleichbleibenden Gewinn. Würde man dieses schlichte aber streng logische System aufrecht erhalten, die Möglichkeiten der Menschheit grenzenlos wären. Arbeitslosigkeit erstrebenswert ist. Ein System, welches das verneint, ist defekt. Arbeit macht nicht frei: sie macht dumm und limitiert – allein das ist ihr Zweck, wenn man die Vollbeschäftigung anstrebt. Unser System einfach jeden Gewinn oben abschöpft und so die Illusion von „ich-arbeite-für-meinen-Lebensunterhalt“ aufrecht zu halten.
Kurz: wenn wir es nicht schaffen, uns frei von überflüssiger Arbeit zu machen, wir auch keine Zeit haben, unser wahres Potential in menschlichen Netzwerken komplett zu entfalten. Wenn wir es nicht schaffen, uns unserem Dasein als Wahlvieh und Zinssklaven zu entziehen, uns die Möglichkeiten des Netzwerks irgendwann wieder abhanden kommen. Es ist meines Erachtens fatal zu glauben, dass sich die Menschheit fortlaufend weiterentwickelt und das die Fähigkeit des Netzwerks über jeden Zweifel erhaben sind: wie lange gibt es das Internet schon? Haben wir uns seitdem gesellschaftlich wirklich weiterentwickelt oder eher zurück? Die Antwort auf diese Frage macht mir Angst. Wieviel ist kollektives Bewußtsein und Austausch wert, wenn alle am gleichen Televisor hängen?
Deshalb mein Vorschlag: einmal mit harten Maßnahmen das Krebsgschwür beseitigen und der Menschheit dann einen aufgeklärten, immerwährenden Frühling bescheren, der keine Machtkonzentration mehr zuläßt.“

Dazu passend Prof. Dr. Christian Kreiß im Studium Generale über unnötige Arbeit in „Unangenehme Wahrheiten über Europa und die Welt„.

„Leben ist miteinander zu reden,
Leben ist aufeinander zu bau’n,
Leben ist füreinander zu kämpfen,
Leben ist Hoffnung, Mut und Vertrau’n.“
Rolf Zukowski

Advertisements

Ein Kommentar zu “Motivierendes

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s