Wem dient Henryk M. Broder?

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„Nun hat der Journalist Jakob Augstein also einige Artikel veröffentlicht und die israelische Regierung kritisiert, so wie es das Recht eines jeden Menschen ist. Darf er das nicht, nur weil er kein israelischer Journalist ist, die ihre Regierung tagtäglich hart kritisieren? Nur weil er keiner der 500.000 israelischen Bürger ist, die in Israel auf die Strasse gegangen sind, um gegen ihre Politiker zu demonstrieren? Nein, er darf das offensichtlich nicht! Denn für seine freie Meinungsäusserung, die in keinster Weise polemisch oder gar antisemitisch war, sondern nur der Sache diente, wurde er nun von der US – Menschenrechtsorganisation Simon – Wiesenthal – Zentrum auf Rangliste Nr. 9 der grössten Antisemiten der Welt gesetzt.“
facebook.com/notes/rainer-kahni/jakob-augstein-und-das-elfte-gebot/392764354145226

Herr Broder,

dass Sie zum Kummer und Schaden vieler Juden nicht zwischen Israelkritik, Antizionismus und Antisemitismus unterscheiden wollen, entnahm ich das erste Mal Wikipedia.
„Dem modernen Antizionismus wird Nähe zum Antisemitismus vorgeworfen, mitunter, etwa von Henryk M. Broder, wird er mit ihm gleichgesetzt.“
de.wikipedia.org/wiki/Antizionismus

Zum Urteil des Frankfurter Oberlandesgericht 2007:
„Nur die Äußerung der Ansicht, Melzer fülle eine Lücke mit „braunem Dreck“, wurde ihm untersagt.“
tagesspiegel.de/medien/henryk-m-broder-den-adolf-gemacht/1090752.html

„Broder darf ungestraft Augstein als „Ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder“ bezeichnen. Die Berliner Zeitung schreibt weiter:
Beleidigen kann jeder, diffamieren, lügen und rufmorden auch, aber in einem Satz eine Person gleichzeitig beleidigen, diffamieren, über sie Lügen verbreiten und einen Rufmord begehen, das kann in der deutschen Publizistik nur einer. Und es ist nicht das erste Mal. “
freitag.de, 2013

Als bekennende Dreckschleuder (1) sollten Sie nicht faktenarm von sich auf andere schließen, sondern sich freuen, dass Sie in Deutschland noch frei herumlaufen dürfen.

Zu (1): Das meint Henryk M. Broder über sich:
„Ich bin …
zu jeder Geschmacklosigkeit bereit
ein Kotzer
ein Stinkstiefel“

Wem glauben Sie als gerichtsbekannter Dreckwerfer einen guten Dienst zu erweisen?

„Was kümmert einen hochtrabend daher gallopierend ruchlosen H. M. Broder als Rüstungslobbyisten des militärisch- psychiatrisch-pharmazeutischen Industriekomplexes der USA, als Fahnenträger der George W. Bush Ära, die Wirklichkeit der Menschen in Isreal, in Palästina, im Gaza- Streifen, den Günter Grass, Jakob Augstein, noch milde gestimmt, Gefängnis nennen.“
freitag.de/autoren/joachim-petrick/h-m-broders-ruchlose-68er-stunkmasche

Herr Broder,
wo und wie möchten Sie für sich die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und ehrverletzenden Straftatbeständen definiert und gezogen haben? Also zwischen erlaubter Meinungsäußerung, verbotener Schmähkritik und verbotenen falschen Tatsachenbehauptungen bis hin zum Rufmord?

Sprechen Sie hin und wieder mal mit Salomon Korn oder befindet dieser sich auch schon auf Ihrer verbalen Abschussliste?

„Offensichtlich ist das Simon-Wiesenthal-Center ziemlich weit weg von der deutschen Wirklichkeit.“
Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

„Am Donnerstag hat Broder seine wöchentliche Kolumne bei Radio Eins gekündigt. Seiner Darstellung nach sollte er seinen Kommentar an diesem Freitag ausfallen lassen, dafür ein Antisemitismusexperte zu Wort kommen. Dieses Verhalten sei ihm gegenüber illoyal und sachlich durch nichts zu rechtfertigen, erklärte Broder auf welt.de seinen Abschied.“
tagesspiegel.de

So verhalten sich Egomanen und zwanghafte Dreckwerfer, wenn sie ihre Bühne kurz mit Anderen teilen müssen.

Erzeugung von Einsicht und Annäherung ist offensichtlich nicht Ihr Ziel, sondern das Gegenteil: maximale Provokation, Konfrontation, Diffamierung und Schaffung neuer Feinde auch dort, wo bisher noch keine waren. Motto: Statt Dialog Zielperson brandmarken und zum Abschuss freigeben.
Glauben Sie wirklich alle wahren Juden achten Sie und nur Antisemiten seien fähig Sie zu kritisieren? Sie sind eine Schande und ein Feind für alle Juden, die nach christlich-jüdischen Werten streben.
Ihr Mantel ‚Anti-Juden-Enttarner‘ ist eine Tarnung, damit Sie Ihre gespielte oder tatsächliche Paranoia und Hass-Obsession ausleben können. Oder einen gut bezahlten Auftrag, der Ihnen das Fabulieren in Ihrer Wahlheimat versüßt, dem aus Ihrer Sicht fürchterlichen, ewig gestrigen Nazi-Deutschland?

Sie mögen auf dem Papier ein Jude sein. In Ihrem Tun sind Sie es jedoch so wenig, wie die Inquisitoren des Mittelalters Christen waren. Auch Atheisten sollten humanistische Werte wie Minimalrespekt pflegen.

Das Interesse an jüdischer Kultur und deren Wiederaufnahme in Deutschland ist viel größer als bei anderen Minderheiten. Doch auch solche Pflanzen zertreten Sie mit Ihrer undifferenzierten Brachialkritik. Sie sind Ihnen nicht oder nicht so wichtig wie Ihre destruktive Lust am Beißen, Kratzen und Spucken auf alle, die einen kritischen Mucks in Richtung Israel wagen.
Denn mit dem indirekten Ewigkeits-Anspruch ‚Ich – Broder – bin der Prophet, das Licht und die Wahrheit‘ haben Sie spätestens 1986 Ihr Lebensprogramm mit „Der ewige Antisemit“ in Stein gemeißelt – ein Bannfluch für die Ewigkeit.

Wurde durch Sie schon ein Judenfeind zum Judenfreund? Durch Ihr Verhalten züchten Sie erstere mehr, als dass Sie sie reduzieren.
Sie wollen keine Besserung. Sie brauchen den ewigen Antisemitismus so, wie ein Junkie seinen Stoff. Sie haben beschlossen, dass er niemals enden darf und wird.

Was treibt Sie an? Ein Sadomaso-Komplex? Oder geht es doch nur um die profitable Hege und Pflege des Dauerschuldkomplexes mit ewiger Sippenhaftung zum Abschöpfen im wirtschaftskräftigen Deutschland?

Tatsachen sind nicht Ihr Ding. Unterstellende, prophetische Stimmungs- und Meinungsmache dafür um so mehr. Kostprobe:
„Das Simon Wiesenthal Center (SWC) hat Augstein auf seine „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“[61] auf Platz 9 gesetzt. Dabei wurde auch ein ins Englische übersetztes Zitat Broders wiedergegeben: „Jakob Augstein ist kein Salon-Antisemit, er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, ein Überzeugungstäter, der nur Dank der Gnade der späten Geburt um die Gelegenheit gekommen ist, im Reichssicherheitshauptamt Karriere zu machen. Das Zeug dazu hätte er.““
de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder

Ist Ihr – teilweise von mir geschätztes – Engagement für Meinungsfreiheit nach amerikanischen Vorbild Teil Ihrer Tarnung, um sich mehr Druck auf die Meinungsfreiheit bei Israel-Kritikern leisten zu können?

Weshalb ich Sie aus meiner Schädlingsliste wieder entfernt habe:
„Broder spricht im Zusammenhang mit dem seiner Meinung nach zu nachsichtigen Umgang mit islamischen Immigranten in Deutschland von „Inländerfeindlichkeit“: Ein neues Phänomen sei, „dass ein Teil der Migranten die Gesellschaft verachtet, in die er gekommen ist.“
de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder

Versuchen Sie ein Menschenfreund zu werden und Ihre Prioritäten für den Rest Ihres Lebens zu überdenken. Zum Beispiel indem Sie sich Gedanken über die Menschen machen, die alle 3 bis 5 Sekunden durch die kollektive Schuld und Verantwortungslosigkeit anderer Menschen sterben. Durch die Masse derer, die sich von künstlich aufgeblasenen Prioritäten ablenken lässt. Wir beide gehören dazu.

2013-01-13:
„Jetzt also seine Entschuldigung. Für diesen einen Satz. Er habe da „dramatisiert“, schreibt Broder. Das ist die nette Verharmlosung einer ungeheuerlichen Beleidigung. Bei allen anderen Vorwürfen bleibt er ausdrücklich. Die Entschuldigung steht ganz am Ende eines längeren Textes in der „Welt“, und bevor man sie entdeckt, muss man sich durch ein ausschweifendes Palaver über die Debattenkultur und – natürlich – über den Antisemitismus von Augstein fressen. Darüber könnte man diskutieren, würde Broder nicht gleich wieder sämtliche Ampeln auf Rot schalten. Augstein liefere „die Begleitmusik zu Ahmadinedschads Vernichtungsfantasien“ gegenüber Israel, schreibt er allen Ernstes unmittelbar vor der Passage, die er als Entschuldigung verstanden wissen will.

Übrigens hat der frühere israelische Premier Ehud Olmert gerade dem amtierenden Regierungschef Benjamin Netanjahu im zu Ende gehenden Wahlkampf vorgeworfen, dieser verschwende Milliarden Euro mit einem verrückten Abenteuer, nämlich den Vorbereitungen eines kriegerischen Angriffs auf Iran. Man wüsste gern, welche Begleitmusik das nach Broders Ansicht ist.“
neues-deutschland.de

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