Das Erste

Da das Gravatar-Profil nicht genug gelesen und verstanden wird, hier noch ein Versuch:

Wenn zum Beispiel Stalin oder Mao Zedong oder Nero oder Hitler oder Hexe Baba Jaga ein teilweise heute noch gültiges Werk über Massenpsychologie oder Stahlbeton verfasst hätte, dann würden wir bei Bedarf nicht davor zurückschrecken diese Quelle nach bestem Wissen und Gewissen zu zitieren (oder dorthin zu verlinken (siehe unten)), obwohl wir die Bilanzen all dieser Individuen verabscheuen!

Sollten sich diese Ergebnissoffenheit und Dialogbereitschaft nicht mit Deiner Lager-Ideologie vereinbaren lassen, dann meide bitte diese Seiten und @mekorr.
Im Dienst für das Gewissen und globale Gehirn ist nur eine
Distanzierung möglich: Die von allen Inhalten, welche ganz oder teilweise nicht den Zehn ethischen Grundwerten entsprechen.
Gesucht werden Gratwanderer zwischen Réne Descartes („Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.“) und Thomas Mann („Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“)
Für die Erkennung von Seiten, die offen nationalsozialistisches oder großstaatsozialistisches Gedankengut verbreiten, wird zwecks Linkunterlassung um Mithilfe gebeten.

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2013-08-24: Studie: Der Zerfall der Euro-Zone ist unausweichlich

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Die Alternative für Deutschland ist 2013 alternativlos!

Weitere Bausteine für die Akuttherapie werden dringend gesucht, sofern sie in den Wegen noch nicht enthalten sind.

Das Zweite für Postremissions-, Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie:

„Was sollen diese andauernden Appelle an die Vernunft? Die Masse wird sich weiter an ihrer Neugier für das Vulgäre weiden.“
Phil Eulenspiegel via Bruder Egregantius

Mangels Messverfahren zur Ermittlung nützlicher und schädlicher Wirkungsbilanzen werden wir jährlich unsicherer wieviel freiwillige Satire noch verantwortbar ist. Die Nutzung des für höherentwickelte Lebensformen gesunden Humors (Satire) erfolgt hier deshalb selten und meist nur zur Stärkung unseres Immunsystem, um uns vor der Infektion mit dem auf Terra zur Normalität erklärten Wahnsinn zu schützen.

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Bitte mehr auf die hier empfohlenen Quellen konzentrieren, als auf diesen Notizblock. Diese Seiten erzeugen Eindrücke, die durch Alter und Unausgewogenheit des Inhalts irreführend sind.

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Kein Artikel, private ToDo-Liste

Metastoff

Start- und Eintiegspunkte für das Erwachen aus komatösen Zuständen und sinnvollere Restlebenszeitnutzung.
Kurzlink v.gd/metastoff
QR-Code für diesen Beitrag
Wenn Du ein sehr sachlich agierendes Wesen bist und Dir keine Zeit für ein Jura- und kommunikationswissenschaftliches Studium bleibt, empfiehlt sich zum Überleben unter Menschen folgender Schnellkurs:

# Extrem ausgeprägte Sachlichkeit (Vernunft) nach außen tarnen. Die meisten Menschen bitten zwar ausdrücklich darum sachlich zu bleiben, empfinden aber die konsequente Anwendung als das Gegenteil (Angriff (Provokation, Satire, Polemik, Vera…lberung, Beleidigung,…)) oder als krank und reagieren entsprechend ihrer Empfindungen. Ein Beispiel:
A: „Hast du eine Macke?“
B: „Nein. Ich vermute es sind mindestens zwei. Doch bevor ich mich der Ergründung der Stückzahl widmen kann, muss ich erst noch an der Definitionssicherheit arbeiten. Welche Definition und Abgrenzung zu ähnlichen Wörtern bevorzugst du?“
A: … [bleibt Dir hier erspart]

# „… die bevorzugte Waffe der Perversen ist die Verweigerung der unmittelbaren Kommunikation. Der Konflikt wird nicht benannt, aber er findet ständig statt durch herabsetzendes Verhalten. Der Aggressor weigert sich, seine Einstellung [legitim] zu erklären.“ (Marie-France Hirigoyen: Die Masken der Niedertracht. Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann.)
Lebenshaus Schwäbische Alb

# „… dass viele Betroffene, sich zurücknehmen, sich ducken, Versöhnungsangebote machen oder versuchen, durch perfekte Arbeit keine Angriffsfläche mehr zu bieten. Dieser Weg ist früher oder später zum scheitern verurteilt. Dieses Verhalten erhöht den Stress der Mobbing-Betroffenen und macht sie krank. Außerdem nützt diese Verhalten nichts, da es dem Mobbingtäter nicht um ein Unterordnen des Kontrahenten geht, sondern darum, ihn hinaus zu drängen.“
Sozialpädagoge Klaus Wolf auf VPSM.de
Ende des Schnellkurs.

Was gilt es zu tun, damit sich Metaphilosophie und Metakommunikation gegenseitig weniger blockieren und mehr befruchten?
Zum Beispiel die Modularisierung der Einfachheit in der Metakommunikation für unterschiedliche Zielgruppen?

Metasuche von Dr. Wolfgang Sander-Beuermann (@wosabeu) für einen

Denkstoffeinstieg:

mit der Suche: „Egregant“ OR „Egregantius“
auf
o Pandia.com
o DuckDuckGo.com

Horst Geyer: Über die Dummheit: Ursachen und Wirkungen der intellektuellen Minderleistungen des Menschen.

Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit.

Kommunikation:

Guy Deutscher: Does Your Language Shape How You Think?

Wer Fruststau fördert, der macht sich zum Mittäter an der „Einlösung von tausend vollen Büchlein“, welcher Menschen vom Gandhi-Weg auf einen Oslo-Weg drängen kann.

Schadens- und Frustreduzierung wäre möglich durch Stressreduzierung durch Verringerung der Gefahr für Missverständnisse durch Unterlassung der Nötigung zum Interpretieren durch Ersetzen der indirekten Rede (verschlüsselte Botschaft/Absicht) durch direkte Rede = Klartext. Um Absichten offen, ehrlich und unverschlüsselt aussprechen zu können, muss Veränderungsbereitschaft erhöht werden, damit Kritikempfindlichkeit sinken kann. Die vier Seiten einer Nachricht (Schulz von Thun):

Aktuell dominierende Definition für Empathie
= Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen oder eines Tieres zu erkennen und zu verstehen. „Verstehen“ im Sinne eines treffsicheren Erratens („Gedankenleserei“). Beobachtungen äußern, Bewertungen unterlassen. Gefühle und deren Auslöser [meist unbefriedigte Bedürfnisse] identifizieren.

Gewaltfreie Kommunikation = Bedürfnisoffenlegung hat nur eine Chance, wenn jeder Beteiligte mindestens ein gutes, also gesellschaftlich toleriertes Bedürfniss hat, welches sanktionslos offengelegt werden kann. Ist dem nicht so, wird die Verschleierung der wahren Bedürfnisse mit Scheinargumenten (Halbwahrheiten, Lügen) zur Erreichung der unzulässigen Ziele fortgesetzt. Entweder bis zur Zielerreichung (Kommunikationsabbruch, Flucht, Unterwerfung) auch durch nonverbale Gewalt (Mobbing) oder bis zum Sieg einer Widerstand leistenden Gegengewalt.
Bei zu unterentwickeltem Gewissen auf einer Seite geht trotz größtem Bemühen der anderen Seite die Gewalt weiter, bis der Stärkere unabhängig von Recht und Unrecht gewinnt.

Wenn keine vorsätzliche Bedürfnissverschleierung vorliegt, sondern eine notorisch unbewusste bis zwanghafte, also die Unfähigkeit das Senden von Klartext zu erlernen, dann kann die Kommunikation nur noch so umfänglich und so lange fortgesetzt werden, wie der Empfänger empathiefähig und gewillt ist einseitig die Übersetzungsarbeit zur Entschlüsselung der Botschaften zu übernehmen.

Die leidige Konzentration auf das ewig im Fluss befindliche und deshalb (juristisch) schwer definier- und regelbare emotionale Gemenschel, also die Konzentration weg von der Rationalität (Vernunft) hin zu den irrationalen Wallungen (emotionale Bedürfnisse, Priorisierung der Beziehungsebene auf Kosten der Sache) ist Jahrtausende alt.

Gemenschel:
„Ein renommierter Kulturwissenschaftler sprach zu Recht vom Phänomen des life long yearning als einer Süchtigkeit nach einer unbestimmten Harmonie und Harmlosigkeit.
Ohne bierernst moralisierend zu werden: Wir sollten etwas auf der Hut sein, damit wir diesem sämigen Grundgefühl einer wohlig trägen, niedlich friedlichen Haltungslosigkeit und Sympathieseligkeit nicht erliegen. Wenn’s nur mehr „menschelt“, könnte der Mensch unter die Räder des Systems kommen. Und dann nutzt auch ein knuddeliges Gemeinschaftsfeeling eines new catholizism light auf dem Petersplatz nichts mehr. Von Schillers Menschheitsträumen und seiner Formel „Menschheitsträume und Mäusegesellschaften“ ganz zu schweigen. Dann werden ganz schnell wir die Mäuschen: niedliche Mickey Mäuschen der Mächtigen.“
Cornelie Ueding auf dradio.de

Sein systemisches Denken skizzierte Watzlawick in einem Interview so:
„Der systemische Ansatz basiert auf der Situation im Jetzt und Hier. Das heißt auf der Art und Weise, in der die Menschen miteinander kommunizieren und im Kommunizieren dann in Schwierigkeiten kommen können. Wir versuchen also zu verstehen, wie das menschliche Bezugssystem funktioniert, in dem der sogenannte Patient mit drinnen steht und mitwirkt …
Unsere Frage ist: Wozu? Was ist die Funktion des sogenannten Symptoms? Das geht so weit für mich, dass, wenn ich zum Beispiel Ehe-Therapie betreibe, der Patient nicht mehr der Mann oder die Frau sondern die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen ist. Das ist mein Patient. An der Beziehung will ich arbeiten.“
de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Beziehung

Auch hier gilt: Dieser Arbeitswille ist ja sehr nett, aber produktive Arbeit mit vertretbarem Wirkungsgrad (Aufwand-Nutzen-Verhältniss) erfordert von emotionslastigen und denkunwilligen Menschen einen enormen, bei ihnen kaum erreichbaren Mitwirkungs- und Mitarbeitswillen. Zumindest nicht kurz- bis mittelfristig.

“Es gibt drei Arten von Menschen: solche die sehen, solche die sehen wenn sie es gezeigt bekommen und solche die nicht sehen [wollen].” (Leonardo Da Vinci)

Unter dem Strich bleibt zu oft die platte Volksweisheit: Der Stärkere [mit der kriminelleren Energie und Vitalität] gewinnt und außer Spesen nix gewesen.
Die Macht der zahlenmäßig überlegenen Dummheit frisst, demokratisch auf ihre emotionalen Bedürfnisse pochend, die in der Minderheit befindliche Vernunft.

Besteht die Möglichkeit auch dann empathisch zu sein, wenn man nicht fähig oder nicht gewillt ist zu erraten, was sich der Andere wünscht?
Die langfristig beste Hilfe ist oft die Hilfe zur Selbsthilfe. Wäre es deshalb im Sinne einer konsequent klientenzentrierten Gesprächsführung nicht sogar besser zu mehr Selbstreflexions- und Ausdrucksfähigkeit zu animieren, indem sich Einfühlungswillige auf einfache Fragen beschränken (offene Fragen ohne suggestive Vorgabe/Interpretation)? Also zum Beispiel:
o statt „Du bist also [Gefühl], weil Du Dir mehr/weniger [Defizit/Überschuss] wünschst?“
o besser „Welche Änderung wünschst Du Dir?“

Motivieren:

Durch Vermeidung von Demotivation und Bedürfnisschaffung.

Lockernder Abschluss: Manual Ärztliche Gesprächsführung.

Erich Fromm über angepaßte Menschen und die wahren Kranken: „Glücklich der, der ein Symptom hat.“
(Quelle: br.de/fernsehen/br-alpha):

Reblog: Manifest für die Langsamkeit

Langsam Bloggen via Subrealistikon

Im Folgenden eine Übersetzung des Slow Blogging Manifesto von Todd Sieling. Für Hinweise zur Verbesserung der Übersetzung sowie das Auffinden von Fehlern bin ich dankbar.

Manifest

1

Langsames Bloggen ist eine Absage an die Unmittelbarkeit. Es ist eine Bekundung, dass nicht alles Lesenswerte schnell geschrieben wurde und dass viele Gedanken am besten erst dann serviert werden, nachdem sie ganz durchgebacken sind und in einem ausgeglichenen Zustand formuliert wurden.

2

Langsames Bloggen heißt, mit Bedeutung zu sprechen, als ob die Pixel, die den Worten Form geben, wertvoll und selten seien. Es ist die Bereitwilligkeit, aktuelle Ereignisse kommentarlos vorübergehen zu lassen. Es ist bedachtsam im Tempo und unterbricht seinen gemächlichen Schritt nicht für Dinge, die nicht wichtig sind. Und vielleicht nicht einmal dann, denn die Geschwindigkeit des Ernstfalles ist meistens nicht langsam und die Orte, welche von beruhigendem Tempo regiert werden, dienen uns dann am besten.

3

Langsames Bloggen ist eine Umkehrung des Zerfalles in Einzeiler und verkürzte Phrasen, die oft nur die Frühstadien unserer besten Ideen sind. Es ist ein Prozess, in welchem Gedankenblitze aufleuchten und verblassen, um dann ihren Platz im Hintergrund von etwas Größerem zu finden. Langsames Bloggen schreibt keine Gedanken in das ätherische und ewige Pergament, bevor sie nicht einen andauernden Wert im Gebäude unserer Ideen erlangt haben.

4

Langsames Bloggen ist die Bereitschaft, stumm zu bleiben bei den täglichen Entrüstungen und Begeisterungen, die nur einzelne Momente der Zeit ausfüllen, welche zwischen Banalitäten herspringen, Herzschmerz und psychotische Weltuntergangsfröhlichkeit in einen kleinen Raum zwischen den Schlagzeilen pressen. Das, was du in einem bestimmten Moment letzte Woche hättest sagen wollen, kann auch noch nächsten Monat oder nächstes Jahr gesagt werden und du wirst nur umso gewitzter erscheinen.

5

Langsames Bloggen ist eine Antwort auf den und Ablehnung des Pagerank. Pagerank, jenes hübschhässliche Monster, welches hinter den vielen gefalteten Vorhängen von Google sitzt und die Frage nach Autorität und Relevanz zu deinen Suchen entscheidet. Blogge früh, blogge oft und Google wird dich belohnen. Konditioniere dein kreatives Selbst auf die geheime Frequenz und werde von Google geliebt; du wirst da erscheinen, wo jeder schaut – auf den ersten paar Suchergebnisseiten. Folge deinem eigenem Tempo und deine Arbeiten werden nie gefunden; verweigere Pagerank seine Wünsche und deine Arbeit verschwindet, wie von einer Rückströmung in die tiefen Wasser der undifferenzierten Ergebnisse geworfen. Sein verdrehtes Verständnis des Allgemeinwohls hat Pagerank zu einem beängstigenden Gegner der Allgemeinheit gemacht, er gibt ein Schritttempo vor, welches die Reflektion verbietet, die nötig ist, um vom Alltäglichen zum Vermächtnis zu werden.

6

Langsames Bloggen ist die Wiederherstellung der Maschine als Vermittler menschlichen Ausdrucks, statt seine Peitsche und Behälter. Es ist das freiwillige Anhalten des lichtschnellen Laufrades, welches in den Regeln des effektiven Bloggens vorgeschrieben wird. Es ist die Auferlegung asynchroner Temporalien, wo wir nicht schneller tippen, um mit dem Computer mitzukommen, wo das Tempo der Gestaltung nicht dem Konsumtempo entspricht, wo gute und schlechte Werke in ihrer eigenen Geschwindigkeit erschaffen werden.

________________________

Kommentar: Ich persönliche stimme dem Manifest in vielen, aber nicht allen Punkten zu. Texte, die länger auf kleiner Flamme geköchelt wurden, überarbeitet und überlegt wurden und etwas aussagen, schmecken besser als schnell hingerotzte Kriegserklärungen an Grammatik, Rechtschreibung und Inhalt. Allerdings halte ich den Pagerank für unschuldig, schlimmstenfalls für ein Symptom, nicht die Ursache. Die Ursache liegt wohl in den globalen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen unserer Umwelt. Und da geschehen Veränderungen meist nur im Kleinen. Und langsam.

Reblog: Vom Staat als verbindendem Regulativ

Dank an Autor Dude und die Förderer und Video-Optimierer des Nachrichtenspiegel!

Oder: Wer regiert hier eigentlich?

Ist die staatsrechtliche Demokratie heute wirklich noch real existent, das soziale Gesamtgefüge also auch tatsächlich miteinbeziehend, oder ist die ‘Herrschaft des Volkes’ längst weitestgehend verkommen zu einer Farce; zum schönen Scheine auf dem Papier – die Bürger der Völker auf Erden, statt fühlende und denkende Lebewesen, lediglich noch entmündigtes und bevormundetes ‘Humankapital’ von Plutokraten und multinationalen Konzernen?

Braucht es eigentlich überhaupt verbindende und verbindliche Regulatorien in der Welt, oder wäre es vielleicht besser, diesen Planeten frei von jedwedem Regulativ zu gestalten?

In nachfolgender gesamtgesellschaftlicher Abhandlung sollen diese Fragen auf der Meta-Ebene beleuchtet werden. Kleine Anmerkung vorab: Es erscheinen, wenn man mit der Maus über die Verweise fährt, erweiternde Informationen bzw. der Kerngehalt dieser Links.


Wenn man die heutigen Staatengebilde der westlichen Welt (aber auch weit darüberhinaus) einmal etwas genauer betrachtet, dabei nicht ausser Acht lassend, dass in massivem Ausmass weitere Bestrebungen hin zur totalen Zentralisierung den Weg in gültige, jedoch grundlegende Bürgerrechte massiv antastende Gesetze finden,

Youtube (2 Min.) – Prof. Dr. Schachtschneider – Todesstrafe durch Vertrag von Lissabon wieder möglich!

und damit die Souveränität der einzelnen Nationen – zugunsten eines im Gleichgespann mit der neuen oligarchischen Aristokratie agierenden, dem irrsinnigen Machtwahn verfallenen, sich beinah jedweden demokratischen Kontrollmechanismen entziehenden, elitären Technokratenklüngels in Brüssel, London, Berlin, Paris, Rom, Madrid, Athen, Lissabon, Washington, Peking, Moskau, Frankfurt, New York, Singapur etc. – sukzessive immer weiter unterwandert wird, kommt man nicht umhin, einzugestehen, dass die einzelnen Staaten gezielt in zutiefst asoziale, undemokratische und parasitäre Institutionen verwandelt wurden (und weiter werden), in denen vor dem Gesetze zwar schon alle gleich, jedoch auch ein paar wenige ‘gleicher’ sind, und je länger je ‘gleicher’ gemacht werden…

Um dies noch etwas zu verdeutlichen, hierzu ein Zitat von Jean-Claude Juncker:

«Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.»

 

Der Staat ist an sich ja grundsätzlich keine antisoziale und undemokratische Institution, die durch sinnlose Regulierungen und einem massiven, jedoch unnötigen Bürokratiekomplex in parasitärer Art und Weise von den produktiven Aktivitäten seiner Bürger lebt, solange er sich fundamental an die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (nicht den erneuerten Verschnitt davon, genannt ‘EMRK’, sondern die Originalfassung von 1948, an welcher u.a. auch der kürzlich verstorbene Stéphane Hessel mitwirkte, und die in dieser Fassung leider nie ratifziert wurde), und die in der Verfassung (bzw. für die BRD im Grundgesetz) verbrieften, und im Kerngehalt unantastbaren Grund/Bürger/Menschenrechte hält, sondern ein die Individuen verbindendes Regulativ zum besten Wohle des einzelnen als auch der Gemeinschaft aller Bürger im Ganzen.

Grundsätzlich könnte man natürlich sagen – und ich kenne persönlich ein paar Vertreter sowohl extrem libertärer, als auch radikal anarchischerGrundeinstellungen, die genau diese Wunschvorstellung auch tatsächlich vertreten -, dass ein solches staatliches Regulativ zum besten Nutzen für den einzelnen als auch das Ganze, sowohl dem einzelnen als auch dem Gesamtgefüge der Völker im einzelnen wie auch insgesamt, mehr Hindernis als Hilfe ist, und daher bestenfalls keinerlei ordnendes System vonnöten sei, zumal ein übergeordnetes, regulierendes System die freie Selbstentfaltung schon an sich unterwandere, und zudem allein schon die Natur des Menschen den Staat per se in keiner Weise erforderlich mache.

Das ist mE. grundlegend auch richtig, jedoch, in Anbetracht der aktuell vorherrschenden Umstände im zwischenmenschlichen Dasein auf Erden insgesamt, leider utopisch, zumal ein Gesamtgefüge ohne ordnende Struktur wohl nur in einer zur Gänze rein altruistisch funktionierenden Wertegemeinschaft auch tatsächlich zum besten Wohle und Nutzen aller gereichen würde, und angesichts der Implikationen des Dreckskapitalismus leider nicht der heutigen Realität entspricht.

Genug Essen für 12 Milliarden Menschen – Jean Ziegler – Das Imperium der Schande! (3Sat Interview):


Sind Werte, wie Wahrhaftigkeit, Offenheit, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Respekt, Achtsamkeit und Vorausschau – Werte also, welche wesenhaft auf Altruismus gründen – in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch allgemein präsent, oder gibt es wenigstens noch einen weit verbreiteten Wunsch sich dieser wieder bewusst zu werden, und insbesondere auch unbedingt und ernsthaft ihnen entsprechend zu handeln?

Wenn ich mich umschaue in der Welt und unter den Menschen, bin ich diesbezüglich sehr skeptisch, denn leider ist diese natürliche Ehrenhaftigkeit, auch durch die weitverbreitet herrschenden Gesinnungen und Ideologien (die Triebe der Egozentrik und Gier sind hiezu nur zwei Beispiele von vielen möglichen), in grossflächigem Stile höchstens noch spärlich erkennbar.

Und diese Unvernunft gründet wesenhaft in den aktuell herrschenden, inhärenten Systemzwängen – $.

Max Frisch hat dies – bei seiner Dankesrede zum grossen Schiller-Preis anlässlich der Ehrung seines Lebenswerks – bereits 1986 in meisterhafter Manier sozialkritisch beleuchtet: “Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb!

Auch wenn ein rein natürliches Zusammenleben in Wohlstand, Frieden, Freiheit und Glück ganz ohne Staat und andere supranationale Regulative selbstverständlich das Endziel jedes einzelnen die Freiheit wertschätzenden, die Selbstbestimmung hochachtenden und gleichzeitig liebenswerten Individuums sein muss bzw. müsste, entspricht dies bei genauerem Hinschauen, aufgrund all der Systemzwänge und der weitverbreiteten Ignoranz und Lethargie, ehrlicherweise nicht der aktuellen Realität.

Viele Menschen scheinen dieser Tage beinah schon unter Dauerhypnose zu stehen.

Also braucht es, zumindest in näherer Zukunft, zwingend ein die Menschenwürde bewahrendes bzw. diese wiederherstellendes Regulativ zum besten Wohle aller Individuen.


Denn bei genauerer Betrachtung des historischen Verlaufs (und insbesondere der letzten Dekade), muss der aufmerksame Beobachter definitiv besorgt konstatieren, dass die von den ‘neuen Herrschern der Welt‘, über das Zentralbankenwesen gesteuert und mittels multinationaler Grosskonzerne, ganzer Bataillone von Technokraten, Lobbyisten und Paragraphenverdrehern verwirklicht – über die Köpfe bzw. den Wunsch und Willen der Menschen hinweg – sukzessive vorangetriebenen, weitreichenden Veränderungen in dieser Zeit, massgeblich am Ast der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker der Erde gesägt haben.

Bereits 1966 schrieb der amerikanische Historiker und ‘Insider’ Dr. Carroll Quigley in seinem Buch ‘Tragedy and Hope: A History of the World in Our Time’ (Deutsche Ausgabe: ‘Katastrophe und Hoffnung: Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit’) über die Pläne gewisser mächtiger Kreise:

»[D]ie Machtinteressen des Finanzkapitalismus verfolgten ein zusätzliches weitreichendes Ziel: Sie wollten ein weltweites Finanzsystem errichten, das von privaten Händen kontrolliert wurde und das in der Lage war, das politische System in jedem Land sowie die gesamte Weltwirtschaft zu beherrschen. Kontrolliert werden sollte dieses System auf feudalistische Art und Weise durch die konzertierte Aktion der Zentralbanken dieser Welt, die ihre geheimen Maßnahmen auf häufigen privaten Treffen und Konferenzen abstimmten. Die Spitze dieses Systems sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, in der Schweiz, bilden, eine Privatbank, die sich im Besitz der Zentralbanken der Welt befindet und von diesen kontrolliert wird; und diese Zentralbanken sind selber wiederum private Unternehmen.«

(Quelle: BIZ – Basel im Mittelpunkt der Finanz-Globalisten)

Obschon die Schweizer Bundesbehörden sich weigern, dies zu bestätigen bzw. zu dementieren, schrieb der Tagesspiegel in seinem Wirtschaftsteil bereits 2010, dass die BIZ, auf exterritorialem Gebiete in Basel stehend, abseits jedweder demokratischen Kontrollmechanismen faktisch über dem Rechtswesen steht und – trotz Milliardengewinnen – auch keinerlei Steuern bezahlt.


Die Schweiz ist – Dank ihrer vielgelobten Diskretion -, neben der Londoner City und einigen anderen, selbstverständlich ein wahres Nest dieses zerstörerischen Klüngels.

Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler sprach hiezu – anno 2011 in der Zeit – eine deutliche Sprache:

“Seit fünf Jahrhunderten herrscht die weiße Minderheit mit immer anderen Ausbeutungssystemen über den Planeten. Erst die Plünderungen und der Völkermord in Südamerika, […] Dann der trianguläre Verkehr: Sklaven von Afrika nach Amerika, Zucker nach Europa. Dann 150 Jahre lang Kolonialmassaker, und heute das schlimmste all dieser Systeme: die Weltdiktatur des globalisierten Finanzkapitals. Die entfesselte Profitgier. Die totale Ausbeutung des Menschen. Die Zerstörung der Natur. Laut Weltbank haben die 500 größten multinationalen Konzerne im vergangenen Jahr 53,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes kontrolliert. Das ist ein Reichtum, eine Macht, wie sie kein Kaiser, König oder Papst je hatte.

[…]

Ich glaube, dass diese neoliberale Wahnidee das Kollektivbewusstsein nachhaltig verwüstet hat.

[…]

Ihr glaubt, wir seien brave Bergler, aber unsere Herrschaftsschicht ist unfassbar selbstherrlich, vielleicht die arroganteste in ganz Europa.

ZEIT : Wie kommen Sie darauf?

Ziegler: Sie ist die ungebrochenste. Der letzte fremde Soldat auf Schweizer Boden war ein Soldat Napoleons. Seitdem hat Europa Revolutionen, Kriege, Verwüstungen erlebt, faschistische und kommunistische Diktaturen. Nur die Schweiz: nichts. Dieselbe Herrschaftsstruktur seit Jahrhunderten. Immer dieselben Leute, die auf dem Gotthard sitzen und der Welt Lektionen erteilen. Ein historisch korruptes Alpenalbanien!”

Passend zu diesen paar “vom Gotthard herab Lektionen erteilenden Leuten”, überreiche ich das Wort nun erneut kurz unserem lieben Menschenfreund Jean-Claude Juncker, der bei einer Veranstaltung am 20. April 2011 in Brüssel folgende, in solchen Kreisen offenbar gängige, Weisheit anmerkte:

“Wenn es ernst wird, muss man lügen!”

Und wenn dann eine aktuell hochrangige ‘Persönlichkeit’, wie eben z.B. ein Jean-Claude Juncker, gerade mal eine gute Dekade nach seiner eingangs hervorgehobenen süffisanten Bemerkung – “…bis es kein Zurück mehr gibt.” -, zudem aktuell noch mit grimmiger Miene nachfolgendes im Spiegel verlautbaren lässt, muss sich ein fühlendes Wesen mit gesundem Menschenverstand, beim aufmerksamen Blick auf die Welt, doch ernstlich fragen, ob diese neuen Herrscher der Welt nicht womöglich gar Arges – was nicht im entferntesten dem Willen und den Wünschen der Menschen entsprechen dürfte – im Schilde führen:

“Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur.”

[…]

“Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln.”

Aha! Deutliche Worte von einem leibhaftigen Dämonen in Menschengestalt mit viel zu weitreichenden Machtbefugnissen!


Wenn man ernsthafte Probleme gewaltigen Ausmasses auf globaler Ebene wirklich nachhaltig lösen will, gilt es, wie immer bei Problemlösungen, die ungewollten Wirkungen zurück zu ihrer Ursache zu verfolgen, um ebendiese Ursache zu beheben.

Die tägliche Nachrichtenhetzjagd nach dem neusten Update dieser globalen und “europäischen Verhältnisse” – ganz unabhängig davon, ob es sich um die medialer Propaganda gleichende Copypaste-Berichterstattung der Massenmedien, oder um tatsächlich fundierten und investigativ recherchierten Qualitätsjournalismus handelt -, sei es über Lehmann-Brothers, Fannie Mae, Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, Zypern, WEF, G8, G20, Klimagipfel, Steuerparadiese, die EZB, die FED, Armut, Elend, Mord, Totschlag, Raub, Folter, Krieg usw. sind nur die Symptome von gezielter Unterwanderung staatlicher Souveränität zugunsten eines von einigen wenigen beherrschten Superzentralismus.

Diese weitreichende mediale Hetzerei nach den täglichen Neuigkeiten verhindert oftmals eine vertiefte Betrachtung der herrschenden Strukturen, und führt, gepaart mit der Verkümmerung von Sitte in der Gesellschaft, verbreitet zu Unaufmerksamkeit und damit auch zu einer scheinheiligen Rechtsstaatlichkeit der Doppelmoral, was sich hinwiederum – wie der Investigativjournalist Jürgen Roth in seinem Buch ‘Spinnennetz der Macht’ eindrücklich aufzeigt – auch in äusserst eigenartig anmutenden, und an Vorgehensweisen von Diktaturen erinnernden Staatspraktiken gegen Gedankenverbrecher äussert. Im Interview mit dem Kulturstudio werden diese fahlen Praktiken deutlich benannt:

“Es gibt inzwischen eine Vielzahl Fälle der Psychiatrisierung unbequemer Bürger, auch Querulanten genannt, die häufig von den Gerichten abgesegnet werden und von denen die breite Öffentlichkeit nichts erfährt.”

All diese Symptome zeigen deutlich, dass die aktuellen Regulative auf ganzer Linie versagt haben, was aber grundsätzlich nicht direkt an den Staaten und seinen Regierungsvertretern selber liegt.


Die Ursache all dieser Symptome bildet m.E. massgeblich der Blutadel, welcher auf Erden schon viel zu lange und nachwievor, aus dem diesigen Hintergrund heraus – mit Hilfe eines systematisch installierten, in sich vernetzten, pyramidal-hierarchischen Machtapparats, gemäss dem grundlegenden Prinzip‘Ordnung aus dem Chaos’ – die Fäden auf der Meta-Ebene spinnend, in jeden Bereich der Gesellschaft vorgedrungen ist und weiter gezielt vordringt – “bis es kein Zurück mehr gibt!”.

Folgende Aussage, falls sie denn – am rein privaten Kaffeekränzchen der Bilderberger anno 1992 – vom freundlichen Herr David Rockefeller auch tatsächlich so getätigt wurde, spricht jedenfalls Bände!

„Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.“

Viel deutlicher geht – glaube ich – nicht mehr…

Oder doch?

“Und wenn die ganze Welt des Ordens Tempel ist, dann werden die Mächtigen der Erde selbst sich beugen und uns die Weltherrschaft lassen.” (Dr. Phillip Georg Blumenhagen in „Zeitschrift für Freimaurerei“, Altenburg, 1828, S. 320)

Nun stellt sich abschliessend die Frage nach möglichen Lösungen zur Verhinderung einer totalitären einen Weltregierung, sowie zu alternativen Möglichkeiten für ein die Würde des lebendigen Wesens an erste Stelle setzendes Zusammenleben aller Individuen und Völker auf Erden.

Ich habe dazu persönlich einige ganz unterschiedliche Theorien, Ideen und Vorstellungen, allerdings würde ich es nicht wagen, diese jetzt noch als abschliessende Lösungen anzufügen, weshalb ich diesbezüglich eine offene, kreative, befördernde, sachliche und respektvolle Diskussion in vielfältigster Art und Weise sehr begrüsse. In dieser Diskussion soll grundsätzlich alles erlaubt sein, ausser Aufrufe zu Gewalt. Ich kenne diese Vorstellung zwar, aber sie ist definitiv – um abschliessend auch noch selber deutliche Worte zu wählen – Bullshit!

V for Vendetta (Finale):

Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, und so schön diese Vorstellung für den einen oder die andere vielleicht sein möge, gilt prinzipiell, dass Gewalt nur in einem einzigen Fall legitim ist, nämlich im konkreten Falle von unumgänglicher Selbstverteidigung aus Notwehr.

Was es braucht, ist ein grossflächiger, mutiger Aufstand des Gewissens!

Keine Scheu, denn – wie Brecht schon vor langem weise bemerkte – wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht!

Und da vom global herrschenden Machtgefüge keine essentiellen Schritte zu erwarten sind, obliegt dies einzig und allein der planetaren Zivilgesellschaft!


Quellen:


Schlussbemerkung: Grossflächige Verbreitung dieses Artikels ist, mit deutlicher Angabe von Quelle und Autor, auch ohne Rückfrage ausdrücklich erwünscht, solange dies einzig der freien Informationsverbreitung dient, keinerlei Änderungen (gekürzt nur auf Rückfrage) daran vorgenommen werden und kein persönlicher Nutzen (insbesondere was finanzielle Angelegenheiten betrifft) daraus gezogen wird, denn freie Weiterverbreitung von Information ist derzeit das schärfste Schwert zur Verhinderung weiterer Pläne der herrschenden Mächte. / Grosser Dank meinerseits geht an Magnus Göller, der diese Abhandlung ehrenamtlich lektoriert hat.

Mit vielem Dank an den Dude

dude-avatar2

Kein Artikel: private ToDo-Liste

Was für die nächsten Wochen auf dem Plan steht. Wer sich hier vermisst, möge sich bitte melden! Strukturiertes Leben wird noch gelernt.

Mail-Eingang

Gläserne Urne?
dudeweblog.wordpress.com/2013/07/12/aufruf-zum-boykott-von-wahlen/
ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2013/07/13/wahlvieh-macht-auch-mist-teil-3/

Senecas „Briefe an Lucilius“ youtube.com/watch?v=aYL5WEhm114

egregantius.wordpress.com/2012/07/13/warum-ich-mich-auf-twitter-eingelassen-habe/

differentia.wordpress.com/2013/07/30/private-uberwachung-einer-offentlichen-veranstaltung-stopwatchingus-ein-beobachtungsprotokoll/

culturmag.de/litmag/wolfram-schutte-uber-die-bedeutung-einer-exception-culturelle-zum-schutz-der-europaischen-kultur/72806

Handy, Mobilfunk: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/07/studie-offenbart-verbindung-zwischen.html

twitter.com/irreAmeise/status/356062710640820226

Die ReWiG gibt die Komplementärwährung Realo heraus. Der Realo ist eine rein virtuelle, komplett euro-unabhängige und zinsfreie Währung.
futurzwei.org/#317-rewig-muenchen

egon-w-kreutzer.de/Geld/CreutzKritik.html

Auswahlhilfe: de.paperblog.com/pages/uber-uns/

Vortrag von Professor Hans-Hermann Hoppe: „Die Wurzel des Übels: Ausbeutung und Rechtsbruch“
youtube.com/watch?v=4usTO20xRqc&feature=youtu.be&t=4m4s

Theorie = System von Aussagen um Ausschnitte der Realität zu beschreiben, zu erklären und um Zukunftsprognosen zu erstellen.
Fundstück:
„Ich distanziere mich deutlichst von … verschwörungstheoretischen … Gedankengut.“
Und warum nicht von M-Theorien, Wissenschaftstheorien, Texttheorien, Relativitätstheorien, Feldtheorien, Quantentheorien, Quantenfeldtheorien, Äthertheorien, Stringtheorien, Urknalltheorien und den solidarisch voll korrekt vereinigten Superstringtheorien zur Ausschöpfung aller Potentialtheorien um mit noch richtigeren Evolutionstheorien auf der Ebene der Metatheorien neue Systemtheorien und Sozialtheorien finden zu können?

Blick in den Wolkenatlas (Film-Trailer).

http://snapbird.org/

Splitterbalken im Auge

Definition zum Titel.

1.) „Wir zersplittern uns.“

Die Leute wollen nicht einsam, unbekannt und uneitel als graue Mäuse, Ameisen und kleine Rädchen im Hintergrund (hinter dem Netzterminal) der (großen) Sache dienen, sondern sie wollen (unbewusst) ihre lokale, sozialethisch beeindruckende, Gewissen und Image polierende Folklore-, Wohlfühl- und Demotourismusgruppe – ihren irrationalen und emotionalen Kuschelverein zum Anfassen.
So wie den Kegelverein um die Ecke und wie die Gründung des 33sten Vereins zur Rettung der kleinkarierten Wanderkröte – egal wie schlecht dadurch unter dem globalisierten Strich das Aufwand-Nutzen-Verhältnis und die langfristige Zukunft für die Kröten wird.

2.) „nicht zusammen gesehen werden“

Genau. Auch dies ist den Leuten ganz wichtig. Ein tendenziell faschistoid/kommunistisch müffelndes Gerüchle auf der Weste oder auf der Weste des verstorbenen Opas reicht schon. Die Frage, ob die auf den ersten bis zweiten Blick für das gemeinsame Ziel tauglich wirkenden Mitstreiter/Kameraden/Genossen zu Unrecht mit stinkendem Dreck beworfen wurden, wird gar nicht gestellt.
Es gilt die für den vorauseilenden Gehorsam verinnerlichte Selbstzensur:
Nicht danach schauen was verbindet, sondern nach dem was politisch korrekt trennt.
Womit wir wieder bei Punkt 1 wären, dem Zersplittern.

So funktioniert Spalten und Herrschen!

Hagen Rether über gefühlte Demokratie.

Universal-About

Eine geringfügig geänderte Sicherungskopie die wir besonders Egomanen und natürlich auch den Egomaninnen ans Hirn und Herz legen möchten.
Dank geht an Klaus Kusanowsky (@kusanowsky).

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“ (Karl Valentin)

Wer ist Max oder Maxi Unikum? Diese Frage ist berechtigt, denn wenn man etwas liest, von dem man noch nicht weiß, ob es interessant ist oder nicht, wäre es gut zu wissen, von wem das ist, was man da liest. Schließlich ist es ein Unterschied, ob eine triviale Lebensweisheit von einem Literaturnobelpreisträger formuliert wurde oder eine bahnbrechende Geldtheorie von einem Hartz IV-Bezieher.
Im Zweifelsfall ist also die Frage interessant: Wer ist sie oder er? Wobei diese Frage auf Referenzen abzielt. Wer nimmt ihn ernst? Wer zitiert sie? Wer zittert vor ihm? Wer findet ihn gut oder schlecht?

Es ist ein Unterschied, ob scheinbar hochintelligente Texte von Professoren oder wichtigen Unternehmen ernst genommen werden oder ob Dummheiten des einen nur von einem anderen Dummkopf. Woher weiß man eigentlich, ob’s wichtig, interessant ist oder nicht? Es könnte daran liegen, ob’s sichs lohnt oder nicht. Was sich lohnt ist wiederum davon abhängig, was es einem Wert ist; und dieser Wert steigt mit der Achtung vor denen, denen Achtung entgegengebracht wird.

Auszug aus “Maler Kleksel, Erstes Kapitel” von Wilhelm Busch:

„Mit scharfem Blick, nach Kennerweise,
Seh’ ich zunächst mal nach dem Preise,
Und bei genauerer Betrachtung
Steigt mit dem Preise auch die Achtung.
Ich blicke durch die hohle Hand,
Ich blinzle, nicke: »Ah, scharmant!
Das Kolorit, die Pinselführung,
Die Farbentöne, die Gruppierung,
Dies Lüster, diese Harmonie,
Ein Meisterwerk der Phantasie.“